Kühlwalze

Die ANDRITZ Gouda Kühlwalze wird in erster Linie zur Verarbeitung chemischer Produkte eingesetzt. Immer mehr Anwendungen findet diese Anlage jedoch auch in der Nahrungsmittelindustrie. Die geschlossene Bauweise eignet sich besonders für die Verarbeitung giftiger oder streng riechender Produkte.

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Merkmale

  • Maximale Leistungsfähigkeit
  • Kühlmittelkreislauf sorgt für optimale Wärmeübertragung
  • Als staub- oder gasdichtes Modell erhältlich

Mit der Kühlwalze wird ein geschmolzenes Produkt in eine feste Form umgewandelt.

In einem stetigen Prozess klebt ein dünner Film eines flüssigen Produktes an der Außenseite der sich drehenden Walze. Sobald das Produkt mit der äußeren Walzenoberfläche, die von innen gekühlt ist, in Kontakt kommt, verfestigt es sich. Die Wärme wird dem Produkt entzogen und die benötigte Endtemperatur erreicht. Nachdem sich die Walze fast einmal um sich selbst gedreht hat, wird das Produkt mit Hilfe eines Schabemessers von der Oberfläche entfernt. In diesem Verfahren wird das Produkt zu leicht handhabbaren Flocken zerkleinert, die je nach Produktart und Verarbeitungsbedingungen auf ihre Form und Größe hin untersucht werden können. Die Kühlwalze kann in verschiedenen Ausführungen geliefert werden.

DIP-Vorrichtung


Für Produkte mit niedrigem Flüssigkeitsgrad und guten Hafteigenschaften wird eine Kühlwalze mit Auffangwanne verwendet. Bei dieser Art von Kühlwalze wird die sich drehende Walze kontinuierlich durch die beheizte Schmelze in der Auffangwanne unterhalb der Walze betrieben. Durch die interne Kühlung der Walze verfestigt sich die Schmelze auf der Walzenoberfläche. Da sie sich dreht, nimmt die Walze auch eine Menge flüssiger Stoffe auf, die ebenfalls schnell abkühlen und fest werden.

Obenliegende Auftragswalze


Für Stoffe mit schlechten Hafteigenschaften und mäßigem bis hohem Flüssigkeitsgrad wird eine obenliegende Auftragswalze verwendet. In diesem System ist eine beheizte Auftragswalze über der Walzenkühlung angebracht. Die Schmelze kann einfach durch den trogförmigen Walzenspalt zwischen der Auftragswalze und der Walzenkühlung eingespeist werden. Der Kontakt mit der heißen Auftragswalze stellt sicher, dass das Produkt flüssig bleibt. Während der Herstellung fliegt das Produkt über den Trog des Walzenspalts zur kalten Walzenkühlung und klebt an der Walzenoberfläche. Dieses Verfahren ermöglicht die genaue Bestimmung der Flockenform und -stärke. Anschließend schabt ein Messer das feste Produkt von der Walze.

Weitere Bauarten

ANDRITZ Gouda verfügt über eine Reihe von Spezialmaschinen. Für Stoffe mit schlechten Hafteigenschaften kann die Oberfläche zusätzlich mit speziellen (schwalbenschwanzförmigen) Vertiefungen ausgestattet werden. Walzen werden meist aus Edelstahl gefertigt. Neben der Wahl verschiedener Edelstahlarten sind auch verchromte Walzen sowie Walzen aus Hastelloy oder Eisenguss möglich.

Schaberanordnung in vielen Ausführungen

Die Schaberanordnungen von ANDRITZ Gouda weisen eine widerstandsfähige Bauweise auf, bieten eine einheitliche Druckverteilung über die gesamte Walzenlänge und verhindern dadurch Schwingungen. Der Messerdruck kann einfach mittels eines pneumatischen Presssystems angepasst werden, welches außerhalb des Gehäuses montiert ist. Eine Auswahl der Messermaterialien ist verfügbar, die von Stahl bis hin zu Plastik reicht. Welches Material gewählt wird, hängt vom zu verarbeitenden Produkt ab. Die Flockengröße kann durch die Wahl des Schabesystems im Voraus festgelegt werden.

Versuchsanlage

ANDRITZ Gouda besitzt verschiedene Versuchsanlagen, um neues Material zu testen, Konstruktionsdaten zu erstellen und charakteristische Warenproben zu bieten. Das bewährte Rechenmodell zur Skalierung industrieller Größen garantiert eine erfolgreiche Anwendung in der realen Verarbeitung.

 

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